Einschulung unter Corona-Bedingungen 2021

„Endlich bin ich in der Schule“, sagte eine Schulanfängerin, als die Kinder mit der Klassenlehrerin Frau Lübke in einer langen Schlange, untermalt von den Klängen der traditionellen Begleitmusik, durch das Blumentor zur ersten Unterrichtsstunde in die Klasse geführt wurden.

Die fünf Mädchen und sieben Jungen sowie deren Familien und das Kollegium der Waldschule wurden zunächst mit einem sehr persönlichen Gottesdienst auf dem Schulgelände begrüßt, bei dem Pastor Kramer ihnen die Bedeutung ihrer Namen erklärte.

Anschließend erfuhren sie in einer Geschichte, die vom Kollegium vorgetragen wurde, dass selbst die Tiere aufgeregt und etwas ängstlich waren, als sie das erste Mal zur Schule gehen sollten. Nachdem der Lehrer ihnen jedoch erklärte, dass jedes Tier bereits etwas besonders gut könne, waren sie beruhigt. Die menschlichen Schulanfänger durften dann vor allen Anwesenden zeigen, was ihnen bereits besonders gut gelingt. So führte Zoey vor, wie schnell sie laufen kann und Marten, dass er schon schwierige Rechenaufgaben zu lösen vermag.

Wie bereits im letzten Jahr, konnten die Mädchen und Jungen der anderen Klassen die Schulanfänger pandemiebedingt leider nicht persönlich in der Waldschule willkommen heißen. Aus diesem Grund erhielt jeder Erstklässler und jede Erstklässlerin einen liebevoll verfassten Patenbrief, in welchem sich die Paten vorstellten.

Mit der Übergabe der Schultüten auf der Wiese endete die kleine Einschulungsfeier, die trotz aller Einschränkungen zwar anders, aber sicherlich nicht weniger schön als in den letzten Jahren war.