Hörclub – Wie können Kinder das bewusste Zuhören lernen?

Seit dem Schuljahr 2021/22 gibt es an der Waldschule einen „Hör-Club“, an dem die Kinder der ersten und zweiten Klasse einmal wöchentlich in ihrer Betreuungszeit teilnehmen. Der Club wird von Susanne Taeger geleitet, der verantwortlichen Mitarbeiterin für die Betreuung im Rahmen der verlässlichen Grundschule. Frau Taeger hat an verschiedenen Fortbildungen der „Stiftung Zuhören“ teilgenommen und so die Grundlagen erlernt, wie den Kindern mithilfe einer Materialbox die Wichtigkeit des genauen Zuhörens vermittelt werden kann. Mit vielen Übungen und Spielen lernen die Schülerinnen und Schüler ganz bewusst zuzuhören, wobei sie ihre „Zuhörbrille“ als Unterstützung aufsetzen können. Unter anderem waren die Kinder mit „Detektiv Dunkelstein“ unterwegs und mussten anhand verschiedener Geräusche einem Weg durch eine Stadt folgen und anschließend einen entsprechenden Stadtplan zeichnen. Sobald der Schule ein zweiter Laptopwagen mit Tablets für die Hand der Kinder zur Verfügung steht, soll eine Geschichte mit selbst aufgenommenen Geräuschen vertont werden.

„Skipping Hearts“ zu Gast in der Waldschule

„Skipping Hearts“ zu Gast in der Waldschule

In der letzten Woche nahmen die Kinder der dritten und vierten Klasse an einem Seilspring-Projekt der Deutschen Herzstiftung teil. In diesem Basis Kurs erlernten die Schülerinnen und Schüler innerhalb von zwei Schulstunden zahlreiche Sprungvariationen beim sogenannten Rope Skipping – der sportlichen Form des Seilspringens. Diese eignet sich sehr zur Schulung und Verbesserung motorischer Grundfähigkeiten wie Ausdauer und Koordination. Die Kinder hatten sichtlich Spaß an dem Workshop, bei dem sie gehörig ins Schwitzen kamen.

 

Känguru der Mathematik 2022

Auch in diesem Jahr nahmen wieder einige Schülerinnen und Schüler der Waldschule am weltweit ausgetragenen Rechenwettbewerb „Känguru der Mathematik“ teil. Um sich an die Formate der teilweise sehr anspruchsvollen Rechenaufgaben zu gewöhnen, besuchten die 10 Schülerinnen und Schüler aus der dritten und vierten Klasse freiwillig für einige Wochen den hierzu angebotenen Forderunterricht.

Die meisten Punkte erreichte dabei Lisa Peckmann (Kl.4). Sie belegte damit in der weltweiten Gesamtwertung einen 2. Platz! Lisa erhielt als besonderen Preis ein Denkspiel. Da sie außerdem noch die meisten Aufgaben in Folge richtig gelöst hatte, erhielt sie zusätzlich ein T-Shirt für den weitesten Känguru-Sprung!

Jeweils einen 3. Platz belegten Collin Lopschat und Lucca Hoppe (Kl.3), die dafür mit einem Buch belohnt wurden.

Alle teilnehmenden Kinder erhielten eine Urkunde, ein kleines „Knobelspiel“ und ein Heft mit allen Känguruaufgaben.

Herzlichen Glückwunsch allen Siegern und Teilnehmern, ihr habt euch einer ganz besonderen Aufgabe gestellt!

Neue Fahrzeuge in der Waldschule

„Die kenne ich aus der Autostadt, die sind toll!“, rief eine Schülerin, als sie die beiden „Bikez Racer“ – Fahrzeuge, die mithilfe der beweglichen Vorderachse angetrieben und gelenkt werden, erblickte. Im Rahmen einer Schülervollversammlung wurden die Racer am ersten Schultag nach den Osterferien vorgestellt und ihre Funktionsweise erläutert. Nach der kurzen theoretischen Einführung wurden die Fahrzeuge, die eine Spende des Fördervereins sind, sogleich in Beschlag genommen.

Der Dank aller Waldschulkinder geht einmal mehr an den Förderverein, der unsere Schule immer auf  so  vielfältige Weise unterstützt!

JAZZ 2 SCHOOL – zwei Profimusiker in der Waldschule

„Jetzt alle auf 2 und 4 klatschen“, forderte Alexander Hartmann, Saxofonist aus Braunschweig, die Kinder der Waldschule auf. Ein Lied auf diese Art zu begleiten fiel nicht allen Schülerinnen und Schülern ganz leicht, dennoch waren sie begeistert, wie Hartmann und Peter Schwebs, Bassist aus Hannover, ihnen eine Einführung in das Thema „Jazz“ präsentierten. Schwebs beeindruckte die Kinder allein schon mit der Größe seines Kontrabasses. Neben klassischen Jazzstücken spielte das Duo auch einige Stücke aus dem Bereich Rock und Pop, die den Schülerinnen und Schülern eher bekannt waren. Abschließend konnten Fragen zur Jazzmusik, zu den Instrumenten oder zum Leben als Profimusiker gestellt werden, die bereitwillig beantwortet wurden.

Diese ganz besondere Art des Musikunterrichts  in Form eines Workshop-Konzertes (ermöglicht durch die Unterstützung der VR Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland) gefiel den Kindern aller Jahrgänge gleichermaßen gut.

 

Gartenzwerge ärgern dich nicht!

Mit großem Jubel wurde Mitte Januar das Outdoor-Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Spiel im XXL-Format von den Waldschulkindern begrüßt. Bei diesem Spiel, das der Förderverein spendiert hatte, werden die bekannten Spielfiguren durch Gartenzwerge ersetzt. Nach der Präsentation im Rahmen einer Schülervollversammlung (natürlich unter Einhaltung der bekannten Corona-Regeln), kam das Spiel in der nächsten Pause gleich zum Einsatz.

Eine genauso große Begeisterung lösten die „Constructor“-Kästen aus – ebenfalls eine Spende des Fördervereins. Jede Klasse erhielt eines dieser Pakete, mit denen die Kinder Fahrzeuge, Brücken und viele andere Gegenstände konstruieren können.

Ein herzliches Dankeschön an den Förderverein, der uns immer so toll unterstützt!

 

Lebendiger Adventskalender – 2021 unter Coronabedingungen

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Waldschule am lebendigen Adventskalender der Kirchengemeinde Tülau. Corona geschuldet konnte nur ein Fenster dekoriert werden, eine Veranstaltung in der Schule musste leider abgesagt werden. Um so mehr erfreuten sich die abendlichen Spaziergänger und die Schulkinder, wenn sie morgens zur Schule kamen und das bunte Fenster erblickten, welches von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 3/4 unter der Anleitung von Frau Roth im Religionsunterricht gestaltet wurde.

 

Und wieder leuchtet der Weihnachtsbaum

„Wieder kommen wir zusammen, singen Lieder im Advent…“ – so schallte es am Montagmorgen über das Schulgelände, als sich die Kinder der Waldschule um den hell erleuchteten Weihnachtsbaum versammelten. Im coronakonformen Abstand zueinander sangen die Mädchen und Jungen das bei allen sehr beliebte Lied, um so den Advent an der Waldschule einzuläuten. Vorher wurden die Weihnachtsbaumkugeln bewundert, welche die Kinder am Freitag während des Basteltages liebevoll und kreativ gestaltet hatten.

Der Dank der gesamten Schulmannschaft geht an Familie Gäde aus Voitze, die (wie bereits im letzten Jahr) den Baum gespendet hatte sowie an den Förderverein, der die Kugelrohlinge besorgt und den Weihnachtsbaum aufgestellt hatte.

Mullewapp liegt in Voitze – Wolfsburger Figurentheater zu Besuch in der Waldschule

Mädchen sind doch blöd – mit denen spielt man als Junge nicht! Das finden zumindest Jonny Mauser und Franz von Hahn, als sie erfahren, dass ihr Freund, das Schwein Waldemar, Besuch von Wolke, dem wolligen Schäfchen, erhält. Und dafür muss Waldemar sogar noch ein Bad in der Wanne nehmen, damit er aussieht wie ein rosiges Marzipanschwein!

Dass man aber als Junge auch toll mit Mädchen spielen kann erfuhren dann nicht nur die drei tierischen Freunde in dem Theaterstück „Der Besuch“ (frei nach Helme Heines Kinderbuch „Mullewapp“) sondern auch die Kinder der Waldschule. Andrea Haupt und Brigitte von Lindt von der  Wolfsburger Figurentheater Compagnie präsentierten das Stück grandios und sehr unterhaltsam. Die Schülerinnen und Schüler, aber auch das Kollegium hatten sichtlich Spaß an der Aufführung, die der Förderverein finanzierte. Ein herzliches Dankschön für einen gelungenen Abschluss der ersten Schulwoche!

 

Einschulung unter Corona-Bedingungen 2021

„Endlich bin ich in der Schule“, sagte eine Schulanfängerin, als die Kinder mit der Klassenlehrerin Frau Lübke in einer langen Schlange, untermalt von den Klängen der traditionellen Begleitmusik, durch das Blumentor zur ersten Unterrichtsstunde in die Klasse geführt wurden.

Die fünf Mädchen und sieben Jungen sowie deren Familien und das Kollegium der Waldschule wurden zunächst mit einem sehr persönlichen Gottesdienst auf dem Schulgelände begrüßt, bei dem Pastor Kramer ihnen die Bedeutung ihrer Namen erklärte.

Anschließend erfuhren sie in einer Geschichte, die vom Kollegium vorgetragen wurde, dass selbst die Tiere aufgeregt und etwas ängstlich waren, als sie das erste Mal zur Schule gehen sollten. Nachdem der Lehrer ihnen jedoch erklärte, dass jedes Tier bereits etwas besonders gut könne, waren sie beruhigt. Die menschlichen Schulanfänger durften dann vor allen Anwesenden zeigen, was ihnen bereits besonders gut gelingt. So führte Zoey vor, wie schnell sie laufen kann und Marten, dass er schon schwierige Rechenaufgaben zu lösen vermag.

Wie bereits im letzten Jahr, konnten die Mädchen und Jungen der anderen Klassen die Schulanfänger pandemiebedingt leider nicht persönlich in der Waldschule willkommen heißen. Aus diesem Grund erhielt jeder Erstklässler und jede Erstklässlerin einen liebevoll verfassten Patenbrief, in welchem sich die Paten vorstellten.

Mit der Übergabe der Schultüten auf der Wiese endete die kleine Einschulungsfeier, die trotz aller Einschränkungen zwar anders, aber sicherlich nicht weniger schön als in den letzten Jahren war.