„Toll!“, staunten die Kinder, als zwei Schülerinnen gemeinsam am Ringtrapez in luftiger Höhe durch die Manege schwebten und dabei gekonnt eine vorgegebene Figur präsentierten. Die Vorführungen am Trapez waren wirklich beeindruckend, wurden sie doch mehrere Meter über dem Boden ausgeführt.
Doch auch alle anderen Darbietungen, die die Schülerinnen und Schüler während der Projektwoche zusammen mit den Kindern der benachbarten „Kita im Wald“ einübten, waren sehr gelungen. Angeleitet von neun Trainerinnen und Trainern des Projektzirkus` “Happy“ lernten sie an vier Vormittagen den eleganten Umgang mit Hula-Hoop-Reifen, das Balancieren auf einem wackeligen Seil, das Jonglieren mit Bällen, das viel einfacher aussieht als es in der Praxis tatsächlich ist. Die „Tellerkinder“ zeigten, wie man mit einem Stab in der Hand, auf dessen Spitze ein rotierender Teller steckte, eine Rolle macht. Ins Schwitzen kamen besonders die Clowns, die bei hohen Temperaturen einen schnellen Tanz darboten. Standfestigkeit bewiesen die Schülerinnen und Schüler, die als Bodenakrobaten beeindruckende Pyramiden zeigten. Als Höhepunkt endete die Zirkusprojektwoche mit zwei zweistündigen Zirkusvorstellungen, bei denen alle Schülerinnen und Schüler in bunten Kostümen ihren Eltern, Geschwistern, Großeltern zeigen konnten, was sie gelernt hatten. Das Publikum applaudierte begeistert.
Bei aller Anstrengung und Aufregung hatten die Kinder sichtlich sehr viel Spaß an dieser besonderen Form des Unterrichts, der vom Förderverein finanziert wurde!
