Bei frostigen Temperaturen, aber mit reichlich guter Laune, machte sich die 2. Klasse gemeinsam mit Frau Jesdinsky und Carolin Werther auf den Weg nach Tülau. Das Ziel war die St. Johannis-Kirche, die im Zuge des Religionsunterrichts mit verschiedenen kirchenpädagogischen Methoden auf etwas andere Art erkundet werden sollte.
Vor dem Eingangsportal wurden die Erdmännchen von der Kirchenvorsteherin Marianne Berlinecke begrüßt, die den Kindern einige spannende Informationen zur Kirche vermittelte. Nun galt es aber erst einmal die Kirche von außen zu entdecken: Wie viele Fenster hat sie eigentlich und wie viele Schritte misst die längste Seite?
Innen ging es dann weiter: Frau Jesdinsky rief zur individuellen Lieblingsplatzsuche auf, bei einer Blindenführung wurden die zuvor im Unterricht thematisierten Einrichtungsgegenstände ertastet und vor dem Altar erlebten alle den Klang des eingeübten Liedes „Gott baut ein Haus, das lebt“. Frau Berlinecke präsentierte derweil das besonders verzierte Taufgeschirr und erstaunte die Klasse damit, dass der Teppich vor dem Altar aus dem Fell Tülauer Schafe besteht. Pünktlich mit dem 12 Uhr-Glockenschlag wurde der Rückweg zur Schule angetreten.
Auch wenn sich die Kirchenmaus Moni nicht zeigte und den Kindern nur Briefe hinterließ, waren sich alle einig: Das war ein schöner und abwechslungsreicher Ausflug!
Vielen Dank, liebe Marianne, dass du dir die Zeit genommen hast, der 2. Klasse die örtliche Kirche mit einigen spannenden Geschichten ein Stück näher zu bringen.
